Berlin: Protest gegen NPD-Veranstaltung im Rathaus Treptow

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von Theo Schneider

Berlin. Am Montag abend protestierten in Berlin etwa 250 Menschen vor dem Rathaus Treptow gegen eine NPD-Veranstaltung mit knapp 70 Teilnehmern. Ein breites Bündnis aus Initiativen und Parteien hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Zu den Organisatoren gehörten neben dem Antifaschistischen Bündnis Südost, die Fraktionen der Linken und der SPD in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Treptow-Köpenick. Seitdem die NPD bei den Wahlen im Herbst 2006 in Fraktionsstärke in die BVV eingezogen ist, hat sie Anspruch auf Nutzung bezirkseigener Räume. Wie bereits vor einem Monat konnte die NPD auch in diesem Fall den großen Saal im Rathaus mieten und ihren lokalen Abgeordneten, darunter Parteichef Udo Voigt, ein Podium geben.

Dieser hatte sich, um Unmutsbekundungen aus dem Weg zu gehen, schon mehrere Stunden vor der NPD-Veranstaltung im Rathaus eingefunden. Andere Teilnehmer wurden von der Polizei abgeschirmt, mit Pfiffen und »Nazis raus«-Rufen von den Gegendemonstranten in Empfang genommen.

Quelle: Junge Welt (http://www.jungewelt.de/2007/08-29/008.php?sstr=)

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