Stammtisch-Aktivitäten

Der Berliner Landesverband der DVU gehört zu den Gegnern der Fusion mit der NPD. Um den Fortbestand der DVU zu rechtfertigen, wird ein Parteileben in Berlin simuliert.
Fabian Kunow/Theo Schneider

Das Lager in der DVU, welches ein Aufgehen in der NPD ablehnt, hatte sich unter Vorsitz des Berliner Landeschefs Torsten Meyer am 6. November in der Hauptstadt getroffen. Meyer, Max Branghofer, Vorsitzender aus Nordrhein-Westfalen, Ingeborg Lobocki, Landeschefin aus Schleswig-Holstein und Hans-Gerd Wiechmann, Niedersachsen, verabschiedeten eine acht Punkte lange Resolution. Diese zielte gegen das Gebaren von DVU-Chef Matthias Faust, auch wenn dieser namentlich keine Erwähnung fand.

Der Schreiner Torsten Meyer ist in Berlin Gesicht und Ansprechperson der DVU. Er sitzt für seine Partei in einer gemeinsamen Fraktion mit der NPD in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Berlin-Lichtenberg. Mit ihm drückt neben Jörg Hähnel die ehemalige DVUlerin Manuela Tönhardt die Fraktionsbank. Geschäftsführer der Fraktion ist der jetzige NPDler Dietmar Tönhardt. Er war vor Meyer DVU-Landesvorsitzender in Berlin, lief im August 2007 jedoch zur NPD über, nachdem sich das Absinken der DVU in die Bedeutungslosigkeit weiter abzeichnete.
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Braune Veranstaltung im Herzen Berlins

Diskussionsveranstaltung mit Alfred Mechtersheimer in Mitte – Berliner Landeschefs von NPD und DVU geraten aneinander – DVU-Berlin gegen Fusion mit NPD
Theo Schneider

Treffen der

Am vergangenen Freitagabend trafen sich 31 Teilnehmer, unter ihnen örtliche Vertreter von NPD und DVU, zu einer Diskussionsveranstaltung der extrem rechten „Deutschland-Bewegung“ in der Leipziger Straße im zentral gelegenen Restaurant „Kutscherstub’n“ (das zum „Cityhotel Am Gendarmenmarkt“ bzw. dessen Restaurant „Löwenbräu“ gehört, unweit des U-Bahnhofs „Stadtmitte“). Als Referent trat der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Gründer der „Deutschland-Bewegung“ Alfred Mechtersheimer selbst auf.
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