Erneuter Rückzug

„Pro Berlin“-Chef Patrick Brinkmann legt sein Amt nieder.

Der Landesvorsitzende von „Pro Berlin“, Patrick Brinkmann ist heute zurückgetreten. Damit wendet sich der schwedische Unternehmer erneut vom Berliner Ableger der „Bürgerbewegung pro Deutschland“ ab.
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Rassistische Kundgebung gegen „Kameraden“

Berlin – Die „Ausländer raus“-Kampagne von Berliner Neonazis trifft nun auch die eigenen „Kameraden“. Mindestens 12 Neonazis versammelten sich einem Bericht des braunen Portals„NW-Berlin“ zufolge im Neuköllner Stadtteil Buckow vor der Wohnung des langjährigen Rechtsaußen-Aktivisten Sascha Kari, posierten dort vermummt mit einem Transparent und beschossen das Haus mit Feuerwerk.

Den Neonazis zufolge sei Kari „ein Ausländer der seit Jahren versucht, sich in die nationale Bewegung zu integrieren.“ Offenbar hat sich der völkische Teil innerhalb der Berliner Kameradschaftsszene durchgesetzt: Als „Mischling“ werde er „niemals Teil der nationalen Bewegung sein und auch das Einklagen in eine Partei“ würde daran nichts ändern. Seine Anwesenheit würde die „Bewegung unglaubwürdig“ machen. Solche offen rassistischen Formulierungen finden sich auf ihrer Webseite immer häufiger. Welches Echo diese Aktion innerhalb der Berliner Szene hat, bleibt abzuwarten. (more…)

Auffangbecken: Ehemaliger DVU-Landeschef kandidiert für Pro-Berlin

Was sich bereits abzeichnete, wird jetzt offiziell: Der Berliner Ableger der rechtspopulistischen „Bürgerbewegung Pro-Deutschland“ wird zum Sammelbecken für Funktionäre gescheiterter rechter Kleinstparteien.

Von Theo Schneider

Am Samstag gründete „Pro-Berlin“ einen Lichtenberger Verband und wählte den ehemaligen Berliner Landesvorsitzenden der DVU, Torsten Meyer, zum Kreisvorsitzenden. Zudem wurde er auf den ersten Listenplatz der Kandidaten für die BVV-Wahl im September gewählt.
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Zentrum für Demokratie im Fokus

Berlin – Am Dienstagabend versammelten sich in Berlin-Schöneweide rund 30 Neonazis aus dem Kameradschaftsspektrum zu einer Kundgebung gegen eine zeitgleich stattfindende Veranstaltung im „Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick“, bei der über die umstrittene Extremismusklausel diskutiert wurde.

Der Anmelder der rechtsextremen Versammlung Uwe Dreisch, ehemaliger Chef des 2009 verbotenen „Frontbann 24“, wetterte in seinem knapp 30-minütigen Redebeitrag gegen die Referentin der Veranstaltung, die Leiterin der „Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin“ Bianca Klose, und beklagte sich über die staatliche Finanzierung von Projekten gegen Rechts.
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Mini-Kundgebung gegen Demokratiezentrum

Neonazikundgebung am 15. März 2011 in SchöneweideNeonazis protestieren in Treptow-Köpenick, unter ihnen bekannte Anhänger der verbotenen Kameradschaft „Frontbann 24“.
von Theo Schneider

Rund 30 Neonazis versammelten sich am Dienstagabend am Berliner S-Bahnhof Schöneweide zu einer Kundgebung gegen eine „Verharmlosung von Linksextremismus“. Anlass war eine Veranstaltung in den Räumen des „Zentrums für Demokratie Treptow-Köpenick“, in der über die umstrittene „Extremismusklausel“ der Bundesregierung diskutiert wurde.

Der Anmelder der Kundgebung und ehemalige Chef der im Jahr 2009 verbotenen Kameradschaft „Frontbann 24“ Uwe Dreisch wetterte in einem Redebeitrag gegen die Referentin Bianca Klose (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin) und beklagte die staatliche Finanzierung von Projekten gegen Rechts. Nach knapp 40 Minuten war der Spuk allerdings auch schon wieder vorbei und die Teilnehmer – größtenteils aus dem Berliner Kameradschaftsspektrum – entfernten sich Parolen rufend vom Ort des Geschehens.
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Prozess vertagt

Berliner KKK-Chef muss sich vor Gericht verantworten.

Immer wieder tauchen im bundesdeutschen Rechtsextremismus kuriose Gestalten auf. Eine davon ist zweifelsohne der 58-jährige Berliner Peter Becker.

Becker gilt als Gründer und Chef der Gruppe „European White Knights of the Burning Cross“ (EWKOTBC), einem deutschen Ableger des US-amerikanischen, rassistischen Ku-Klux-Klans. In diesem Zusammenhang ist er bis heute auch als Betreiber und Domaininhaber der Webseite „whiteknightseuropa.de“ eingetragen. Dort findet sich ein bunter Mix aus rassistischer Propaganda, christlicher Symbolik und KKK-Illustrationen. Eine wahrnehmbare Außenwirkung besitzt die Gruppierung allerdings nicht und auch Veranstaltungsfotos zeigen selten mehr als zehn Personen.
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Prozess vertagt – Berliner KKK-Chef vor Gericht

KKK-Urkunde (Quelle: nobss311.jimdo.com)Am vergangenen Freitag stand der Berliner Peter Becker, Gründer und Chef eines deutschen Ku-Klux-Klan Ablegers (Berlin rechtsaußen berichtete) vor dem Berliner Amtsgericht.

von Theo Schneider

Dem 58-jährigen wurden Volksverhetzung und Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen vorgeworfen. Er soll als Betreiber der Webseite „whiteknightseuropa.de“ mehrere Bilder mit Keltenkreuzen, ein Foto auf dem mehrere Personen den „Deutschen Gruß“ entbieten und rassistische Grafiken ins Netz gestellt haben. In der Anklageschrift, die verlesen wurde, hieß es:

„Die Bilder in Verbindung mit den schriftlichen Anmerkungen suggerieren, wie vom Angeschuldigten beabsichtigt, auf geschmacklose Weise, dass dunkelhäutige Menschen abartig, primitiv und brutal sowie Überträger von Geschlechtskrankheiten seinen, und stellen diese damit als minderwertig gegen Menschen mit weißer Hautfarbe dar.“
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