Event der polnischen Szene

16.11.2011 – Ausschreitungen und Festnahmen bei nationalistischem Aufmarsch in Warschau.

polnischen Nationalfeiertag am vergangenen Freitag versammelten sich mehrere tausend Menschen in der Innenstadt von Warschau zu dem „Marsch für Unabhängigkeit“. Unter den Marschierern befanden sich neben rechtskonservativen und religiösen Gruppierungen mehrheitlich Neonazis und Hooligans. Diese prägten mit Bannern der rechtsextremen ONR (Obóz Narodowo-Radykalny – Nationalradikales Lager) und weißen Sturmhauben die Versammlung. Für die rechte Szene Polens ist der Marsch ein wichtiges Event, stellt dieser doch eine Möglichkeit dar, sich spektrenübergreifend selbst zu inszenieren und bei weniger radikalen Gruppierungen Anknüpfungspunkte zu finden.
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Erneuter Brandanschlag auf Anton Schmaus-Haus

09.11.2011 – Jugendeinrichtung der Falken in Berlin-Neukölln wird zum wiederholten Mal Opfer von neonazistischer Attacke.

Am frühen Morgen des 9. November, dem Jahrestag der Reichspogromnacht, wurde vermutlich von Neonazis erneut ein Brandanschlag auf das Anton Schmaus-Haus, eine Jugendeinrichtung der Berliner Falken im Neuköllner Ortsteil Britz, verübt. Erst im Juni dieses Jahres war die komplette Fassade des Gebäudes bei einem rechten Anschlag stark beschädigt worden.
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„Wannsee Front“ in Rudow?

01.11.2011 – Anhänger von lokalem Berliner Fußballverein rufen rechtsextreme Parolen – unter den Fans war am Spieltag auch ein bekannter Neonazi.

Der im Süden Berlins gelegene Ortsteil Rudow im Bezirk Neukölln galt lange Zeit als eine Hochburg für rechtsextreme Aktivitäten in der Stadt. In den letzten Monaten war es hier jedoch deutlich ruhiger geworden. Am vergangenen Wochenende kam es nun zu gleich zwei Vorfällen mit rechtem Hintergrund in Rudow.
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