Des spatules contre le NPD

De nouveau menacés d‘interdiction ce mois-ci, les néo-nazis du NPD continuent malgré tout à répandre leurs idées. Et notamment à Berlin, dans l‘arrondissement de Treptow-Köpenick, où se situe le siège de ce parti. A l‘échelle locale, des militants antifascistes répliquent depuis plusieurs semaines avec le projet Uffmucken.

Distribution de tracts pour dénoncer les idées du NPD, le 1er août, à Berlin. (crédit photo : Theo Schneider)
Distribution de tracts pour dénoncer les idées du NPD, le 1er août, à Berlin.
(crédit photo : Theo Schneider)

Treptow-Köpenick, dans la partie orientale de Berlin, le NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) s‘exhibe sans vergogne, aux alentours de son siège national. Autocollants, affiches, magasins… la liste est longue, et elle exaspère plus d‘un riverain. D‘où la création, en avril dernier, du projet Uffmucken. Déjà liés pour certains au milieu associatif, tous ses participants luttent contre la banalisation de l‘extrême droite dans les quartiers de Johannisthal et, surtout, de Schöneweide. (more…)

Rostock Lichtenhagen: Gedenken an die Pogrome 20 Jahre danach

Eine Bilderstrecke

Das Sonneblumenhaus in Rostock Lichtenhagen. 1992 der Ort der Pogrome
Das Sonneblumenhaus in Rostock Lichtenhagen. 1992 der Ort der Pogrome
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Politische Gegner im Visier von Neonazis

22.08.2012 – Zerbrochene Scheiben und gesprengte Briefkästen, in jüngster Zeit häufen sich im Südost-Berliner Bezirk Treptow-Köpenick Attacken auf Kommunalpolitiker und Engagierte.

Eingeworfene Fensterscheibe des Bezirkspolitikers Hans Erxleben. Photo: Theo Schneider
Eingeworfene Fensterscheibe des
Bezirkspolitikers Hans Erxleben.
Photo: Theo Schneider

Gegen 3.30 Uhr am Mittwochmorgen wurde eine Fensterscheibe des Wohnhauses des BVV-Verordneten Hans Erxleben (Linke) in Berlin-Adlershof eingeworfen. Zudem sprengten die Täter den Briefkasten des Bezirkspolitikers. Erxleben engagiert sich seit Jahren gegen Rechtsextremismus in verschiedenen lokalen und überregionalen Bündnissen und ist Sprecher des „Bündnis für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick“, dem auch der Bezirksbürgermeister angehört.

Ziemlich genau zum selben Zeitpunkt wurde in Oberschöneweide die Scheibe der „AnsprechBar“, einem Treffpunkt der örtlichen Jusos im Problembezirk Schöneweide, eingeschlagen. Eine Anwohnerin der Siemensstraße hatte gegen 3.30 Uhr heute Morgen Schlaggeräusche wahrgenommen und wenig später gesehen, dass ein unbekannter Mann davon rannte. (more…)

Free Pussy Riot protests around the world

Theo Schneider/Demotix.com
A woman wearing a pink balaklava raise her fist during a performance to a free pussy riot protest song in front of the Russian Embassy in Berlin, Germany.
Theo Schneider/Demotix.com

Quelle: New York Post (http://www.nypost.com/p/news/international/free_pussy_riot_protests_Jp7JnqSDbbsLp2fTqE8dYJ?photo_num=4)

Højreekstremister vil demonstrere med Muhammed-tegninger foran muslimer

Ritzau | 17. august 2012
Tyske højreekstremister bruger danske Muhammed-tegninger ved demonstrationer foran Berlins moskéer

En gruppe tyske højreekstremister har fået en domstols godkendelse til at bruge de omstridte karikaturtegninger af profeten Muhammed ved demonstrationer foran moskéer i Berlin.

Demonstranter fra den ekstremistiske organisation Pro Deutschland har fået rettens ord for, at de gerne må demonstrere med de danske Muhammed-tegninger for muslimske moskeer. Her ses medlemmer fra organisationen ved en tidligere demonstration. foto: Theo Schneider / Demotix/Scanpix Denmark
Demonstranter fra den ekstremistiske organisation Pro Deutschland har fået rettens ord for, at de gerne må demonstrere med de danske Muhammed-tegninger for muslimske moskeer. Her ses medlemmer fra organisationen ved en tidligere demonstration. foto: Theo Schneider / Demotix/Scanpix Denmark

Aktionerne skal foregå lørdag, hvor muslimernes fastemåned, ramadanen, afsluttes med den festlige begivenhed, eid. (more…)

Punk dietro le sbarre

Le riprese del video Free pussy riot a Berlino. 8 agosto. Theo Schneider (Demotix/Corbis)

Quelle: Internazionale (http://www.internazionale.it/portfolio/punk-dietro-le-sbarre/)

Verheerendes Signal

16.08.2012 – Der Berliner Ortsteil Schöneweide gilt hinsichtlich rechter Gewalttaten und Infrastruktur als braune Hochburg, was auch neue Statistiken bestätigen. Durch jüngste Gerichtsurteile dürften sich die Neonazis nun in ihrem Treiben noch bestärkt sehen.

Szeneladen für „paramilitärische Ausrüstungsgegenstände“; Photo: Theo Schneider
Szeneladen für „paramilitärische Ausrüstungs-
gegenstände“; Photo: Theo Schneider

Seit nunmehr drei Jahren existiert in der Brückenstraße 14 in Berlin-Schöneweide die Neonazi-Kneipe „Zum Henker“. Immer wieder kommt es dabei sowohl im wie auch um das Lokal zu rechten Straftaten. Die bis dahin schon hohe Präsenz durch Neonazis im Kiez wurde im Sommer 2011 durch den Szeneladen „Hexogen“ – ebenfalls in der Brückenstraße und betrieben durch NPD-Landeschef Sebastian Schmidtke – weiter verstärkt.

Aus der Antwort des Berliner Senats auf eine Anfrage des Bezirksparlamentsabgeordneten von Treptow-Köpenick Phillip Wohlfeil (Linke) geht hervor, dass rund 40 Prozent aller rechtsextremen Straftaten im vergangenen Jahr im Kiez von „Henker“ und „Hexogen“ stattfanden: Von den 118 rechten Delikten im Bezirk Treptow-Köpenick verteilen sich alleine 47 auf die Ortsteile Ober- und Niederschöneweide. (more…)

Tierversuche sind nicht sexy

250 Gegner von Laborneubau des Max-Delbrück-Centrums protestieren in Buch
Von Simon Brost

Kreativer Protest gegen Laborneubau. Foto: Theo Schneider
Kreativer Protest gegen Laborneubau. Foto: Theo Schneider

Auf dem Campus in Buch plant das Max-Delbrück-Centrum (MDC) den Bau eines 24 Millionen Euro teuren Großlabors, in dem Medikamentenwirkstoffe an Tieren getestet werden sollen. Dagegen richtete sich am Samstagnachmittag der Protest von rund 250 Tierschützern. Vor dem Tor – auf beiden Seiten der Zufahrtsstraße – haben sie sich mit Transparenten und Schilder aufgestellt. »Während hinter dem Tor Würstchen gegessen werden, sterben Tiere«, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Zeitgleich zum Protest findet drinnen ein Sommerfest statt. (more…)

Putzaktion gegen Rechts

03.08.2012 – Berliner Bürgerinnen und Bürger entfernen bei einem „Kiezspaziergang“ rechtsextreme Aufkleber und Plakate.

Ein entferntes NPD-Plakat legt vor der Gruppe von Teilnehmern des
Ein entferntes NPD-Plakat legt vor der Gruppe
von Teilnehmern des „Kiezspaziergangs“.
Foto: Theo Schneider / Demotix

Am Mittwochabend kamen mehr als 70 Menschen im Berliner Ortsteil Johannistal zusammen, um sich an einem „Kiezspaziergang gegen rechte Propaganda“ zu beteiligen. Mit Spachtel und Sprühflaschen zogen die Teilnehmer/innen durch den Kiez im Bezirk Treptow-Köpenick, direkt neben der raunen Hochburg Berlin-Schöneweide, und entfernten rechtsextreme Aufkleber und Plakate von Laternen und Stromkästen. An der Aktion beteiligte sich auch Reinhold Robbe, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und ehemaliger Bundestagsabgeordneter der SPD.

Die Aktion ist bereits die zweite ihrer Art. Erst Anfang Juni versammelten sich 50 Bürger/innen in dem Ortsteil. Anlass war eine vorher erfolgte Attacke dort von Neonazis auf Jugendliche, die NPD-Sticker abkratzten. Bei einem der Angreifer soll es sich um den bekannten Berliner Neonazi Julian B. handeln, sagte eine der Betroffenen dem „blick nach rechts“. B. kandidierte letztes Jahr im Wahlkampf für die Neuköllner NPD und geriet schon mehrfach wegen Gewaltvorfällen in die Schlagzeilen. Aus Angst vor möglichen Racheakten hätten die Jugendlichen jedoch keine Anzeige erstattet, sagte die junge Frau. Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ des Bezirks organisierte dann aus Solidarität zusammen mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel den „Kiezspaziergang“. (more…)